JA – das ist zumindest die Auffassung des südkoreanischen Wiedervereinigungsministeriums. Seit 30 Jahren studieren südkoreanische Experten aus Ministerien, Behörden und Kommunen systematisch die Erfahrungen, die in Deutschland gesammelt wurden – und werden. In Zusammenarbeit mit der Friedrich Ebert Stiftung organisiert das koreanische Wiedervereinigungsministerium deshalb einen regen Austausch von Fachleuten. Als Mitglied einer kleinen Expertengruppe ist Uwe Hitschfeld zum diesjährigen Seminar „Erfahrungen mit der deutschen Teilung und Wiedervereinigung“ nach Seoul gereist.

An dieser Stelle wird er ab dem 15. Juli über seine Eindrücke berichten.

Warum wollen Sie eigentlich die Wiedervereinigung?

Was antwortet ein „durchschnittlicher“ Bürger in Südkorea und in Nordkorea darauf? Die Antworten sind ebenso einfach wie verblüffend…

Das „Deutsche Modell“

Die Wiedervereinigung steht in der südkoreanischen Verfassung und man habe das „Deutsche Modell“ dafür zu Grunde gelegt. Unsere erstaunte Frage, was denn das „ deutsche Modell“ für die Koreaner ausmache, wurde ohne Zögern beantwortet…

Bevor es wirklich losgeht

In den letzten Tagen haben nach und nach Informationen, Hinweise und formulierte Erwartungen den Weg von Seoul nach Leipzig gefunden. Es mag für die Teilnehmer des Seminars „Erfahrungen mit der deutschen Teilung und Wiedervereinigung“ eine Veranstaltung von vielen sein – für mich ist es das ganz sicher nicht…

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