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Forschung: September-Studie zu „Akzeptanz von Projekten in Wirtschaft und Gesellschaft“

September-Umfrage zur Längsschnittstudie „Akzeptanz von Projekten in Wirtschaft und Gesellschaft“

Skepsis gegenüber Projektverantwortlichen überwiegt deutlich. Weit mehr als die Hälfte aller Deutschen (57 Prozent) wäre bereit, sich für oder gegen privatwirtschaftliche oder öffentliche Vorhaben, wie den Bau von Einkaufszentren, Straßen oder Stromleitungen, zu engagieren. Das geht aus der aktuellen Akzeptanzstudie des Büro Hitschfeld hervor. Die Befragung ist Teil der repräsentativen Längsschnittstudie „Akzeptanz von Projekten in Wirtschaft und Gesellschaft“. Die Erhebungen mit drei Kernfragen soll ab künftig im Monatsrhythmus stattfinden. Fester Bestandteil dabei ist die Frage nach der Bereitschaft für persönliches Engagement.

Noch deutlicher fielen die Ergebnisse der zwei weiteren Fragen der September-Umfrage aus: Demnach sind fast 90 Prozent aller Befragten davon überzeugt, dass Politik, Verwaltung und Unternehmen bei ihren Vorhaben nur so viele Informationen herausgeben, wie unbedingt nötig sind. Diesen, von den Projektverantwortlichen vorgelegten Daten und Prognosen für die Genehmigungsverfahren, schlägt große Skepsis entgegen: Knapp drei Viertel aller Befragten schenken den veröffentlichten Daten und Fakten wenig oder gar kein Vertrauen. Auffällig: Bei allen drei Fragen stieg das Misstrauen gegenüber den Projektverantwortlichen mit zunehmendem Alter. Befragte aus dem Osten Deutschlands waren dabei etwas kritischer als die Probanden aus dem Westen. Und: Mehr Männer als Frauen sind bereit sich im Zuge eines Projekts zu engagieren.

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