Corona – und jetzt?

In den letzten Monaten wurden vermeintliche Gewissheiten aufgehoben und wir haben unglaublich viel geleistet.

Viele stellen sich nun die Frage: „Wie geht es weiter?“

Wie alle anderen auch haben Sie als Führungskraft wahrscheinlich keine zufriedenstellende inhaltliche Antwort auf diese Frage. Sie können Ihrem Team aber Sicherheit vermitteln, indem Sie trotzdem darüber sprechen. Wichtig ist dabei, Sorgen ernst zu nehmen, Informationen zu teilen und ein gemeinsames Lernen zu initiieren. Idealerweise ist dies ein Auftakt, um mit Ihren Mitarbeitern an einer Neuausrichtung für die Zukunft zu arbeiten.

Das in den vergangenen Monaten Erlebte und Gelernte muss dabei für den Einzelnen und für die Organisation sicht- und bewertbar gemacht werden. Die Erfahrungen – positive wie negative – sind sehr unterschiedlich. Sie sollten nicht untergehen. Eine bewusste und planvolle Auseinandersetzung damit stärkt das Individuum, das Team, die Organisation. Dies können Sie auch gut nutzen, um sich für kommende Herausforderungen zu wappnen.

Besprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern, wie sie den Lockdown/die Zeit im Homeoffice erlebt haben:
• Was ist wann passiert? (Zeitstrahl)
• Was passierte im Prozess? (Lieferengpässe, Lagerprobleme…)
• Was passierte auf der emotionalen Ebene? (Sorgen der Mitarbeiter)
• Was passierte kommunikativ? (Wer hat wann kommuniziert? Wer
fühlte sich gut informiert?) Wer nicht (z.B. einzelne
Mitarbeiter(-gruppen), Kunden…)?
• Welche Instrumente haben wir zur Krisenkommunikation genutzt?
• Was können wir daraus für die Zukunft lernen?

Jetzt können Sie auch Punkte ansprechen, die zu Missverständnissen/ Missstimmungen im Team geführt haben, und Erwartungen für die Zusammenarbeit in der Zukunft formulieren.
Die Sorge vor einer zweiten Welle und der damit verbundenen Frage nach dem „Und – wie geht es weiter?“ können Sie nicht gänzlich ausräumen; Sie können aber aufzeigen, was bereits geschafft ist und dass jede/r Einzelne in diesem Prozess wichtig ist und zählt. Nutzen Sie Ihre Erfahrungen und bleiben Sie mit Ihren Mitarbeitern im Gespräch.

Iris Boddem
Dipl.-Psychologin/Coach
www.boddem-coaching.de
Katharina Hitschfeld
Dipl.-Betriebswirtin(FH)/Coach/Wirtschaftsmediatorin
www.hitschfeld.de

Stadtgrün leidet – Retentionsflächen können helfen

Wie gehen wir als Stadt mit den Folgen des Klimawandels um? Das ist eine große und eine sehr komplexe Aufgabenstellung. Der Umgang mit Dürreperioden einerseits und Starkregenereignissen andererseits stellt Bewohner, Stadtplaner und Infrastrukturdienstleister vor große Herausforderungen. Bei einem der Pilotprojekte in der Stadt Leipzig waren wir von Anfang an dabei: die Schaffung einer Retentionsfläche im Leipziger Stadtteil Sellerhausen. Das Interview des Leiters des Amtes für Stadtgrün und Gewässer, Rüdiger Dittmar, zum Umgang mit den – mittlerweile auch sichtbaren – Folgen des Klimawandels lesen Sie hier:

Zum LVZ-Artikel

Wir sind stolz, dass wir mit unserer Arbeit einen Beitrag leisten konnten. In Sellerhausen entsteht nunmehr eine weiträumige Retentionsfläche, die künftig Regenwasser auf eine neu zu schaffende Grünflächen ableiten wird.