Christoph Eichenseer von Büro Hitschfeld beim Wissenschaftsdialog BNetzA in Bonn 2018 (Foto: Kristina Judith)

Hitschfeld-Vortrag beim Wissenschaftsdialog der BNetzA

„Science meets Praxis“ – unter dieser Überschrift stand der Wissenschaftsdialog der Bundesnetzagentur am 20. und 21. September in Bonn. Christoph Eichenseer hielt gemeinsam mit Professor Dr. Holznagel einen Vortrag, der eine gerade fertig gestellte Studie des Umweltbundesamtes vorstellte. In der Untersuchung wird im Kern der Frage nachgegangen, ob die gesetzlichen Elemente, die der Gesetzgeber zur Beschleunigung von Antrags- und Genehmigungsverfahren beim Ausbau des Strom-Übertragungsnetzes im Jahr 2011 eingeführt hatte, wirken oder nicht. Gleichzeitig wurde beleuchtet, welche Auswirkung eine mögliche Beschleunigung auf die Belange des Umweltschutzes haben könnte.

Die auf Energierecht spezialisierte Kanzlei Höch & Partner brachte ihre juristische Expertise in das Projekt ein. Das Büro Hitschfeld steuerte seine Kompetenz aus vielen Kommunikations- und Partizipationsprojekten im Netzausbau bei und verantwortete die empirische Überprüfung der juristischen Ausführungen durch repräsentative und qualitative Befragung von Experten auf dem Gebiet des Netzausbaus.

Um in der dem Vortrag folgenden, intensiven Diskussion die Brücke von der Expertendiskussion zur wichtigen Zielgruppe „Bevölkerung“ schlagen zu können, hat das Büro die Daten der UBA-Studie um Ergebnisse aus repräsentativen Bevölkerungsumfragen, die das Büro Hitschfeld in den letzten Jahren im Eigenauftrag durchgeführt hat, erweitert.

Den Vortrag erhalten Sie als Download auf der Website der Bundesnetzagentur oder hier. Den Link zur vollständigen UBA-Studie werden wir Ihnen – sobald von Umweltbundesamt eingestellt – unter „News“ zur Verfügung stellen.

128. lunch club mit Johannes Jähn | Büro Hitschfeld

128. lunch club mit Johannes Jähn

Johannes Jähn, Vorstand der Mitteldeutschen Flughafen AG und verantwortlich für den Flughafen Halle/Leipzig, sprach über Wachstumspläne und -chancen in den kommenden Jahren. Der Flughafen ist schon jetzt einer der größten europäischen Luftfrachtumschlagplätze und wächst weiterhin stark. Jähn betonte die Notwendigkeit, mehr Anflüge aus Nicht-EU-Ländern zu ermöglichen, um zu verhindern, dass Frachtverkehr in Nachbarländer abwandert. Dazu sollten die bereits im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgehaltenen Entscheidungen schnellstmöglich umgesetzt werden.

Die Aussichten sind weiterhin gut: Die geplante Zusammenarbeit mit dem chinesischen Logistikunternehmen SF Express und Brexit-bedingte Verlagerungen internationaler Transportfirmen bieten große Chancen. Zusätzlich könnten die zu niedrigen Kapazitäten der Berliner Flughäfen das Passagiergeschäft in Halle/Leipzig beflügeln – wenn die Bahnanbindung nach Berlin entsprechend optimiert würde.

Herr Jähns Ausführungen trafen auf starken Anklang, was auch an der anschließenden regen Fragerunde deutlich wurde. Wir danken Ihm und unseren Gästen sehr herzlich für einen sehr interessanten und anregenden Nachmittag.

Büro Hitschfeld unterstützt Statement des Gewandhausorchesters Leipzig ausdrücklich.

Statement des Gewandhausorchesters Leipzig

Dieses Statement zu den derzeitigen gesellschaftlichen Entwicklungen teilen wir als Sponsoren und als Bürger dieser Stadt ausdrücklich.