Als wir vor nunmehr fast 25 Jahren den Luch Club Leipzig gegründet haben, war es unser Anliegen, spannende Persönlichkeiten zusammenzubringen, die sich im normalen (Arbeits-)Alltag so nicht begegnen würden. Dafür braucht es natürlich nicht nur interessante und interessierte Gäste, sondern ebenso facettenreiche Speaker, die uns über unsere jeweiligen Tellerränder hinausschauen lassen. Wir sind so froh und stolz und beglückt, dass uns das bis zum heutigen Tag immer wieder gelingt.
Im August-Lunch Club hatten wir den Emmy-Preisträger Paul Smaczny zu Gast. Er ist Dokumentarfilmer und Produzent von Musikfilmen sowie Konzert-, Opern- und Ballettaufzeichnungen. Als Produzent und Regisseur konzentriert er sich in seiner Arbeit auf große Dokumentarfilme im Bereich Musik, Künstler- und Orchesterportraits sowie auf die Aufzeichnung von internationalen Konzert-, Opern- und Ballett-Ereignissen.
Er ist Autor preisgekrönter Filme wie Entre-quatre-z-yeux (1998), Multiple Identities – Daniel Barenboim (2001), Claudio Abbado – Hearing the Silence (2003), Knowledge is the Beginning (2006), ausgezeichnet mit dem International Emmy Award 2006, El Sistema (2009), Die Thomaner (2012), John Cage – Journeys in Sound (2012), Music, a Journey for Life – Riccardo Chailly (2014), Zhu Xiao-Mei – How Bach Defeated Mao (2016), Gidon Kremer – Die eigene Stimme finden (2018), When Music resounds, the soul is spoken to – Herbert Blomstedt (2022) sowie Triegel trifft Cranach – Malen im Widerstreit der Zeiten (2025).
Seit 1989 ist Paul Smaczny als Autor, Regisseur und Produzent tätig und gründete Anfang 2010 mit Accentus Music die eigene Produktionsfirma mit Sitz in Leipzig.
Vielen Dank für einen großartigen Vortrag und die anschließenden guten Gespräche.
Das Restaurant Münsters bot dafür einmal mehr den passenden Rahmen.