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Cover der Publikation Kursbuch Bürgerbeteiligung

Neue Publikation: Kursbuch Bürgerbeteiligung

In der vergangenen Dekade erlebte die Bürgerbeteiligung in Deutschland einen beispiellosen Aufschwung. Heute wird flächendeckend öfter, mehr und tiefer beteiligt als vor zehn Jahren. Und doch ist auch zu Beginn der Zwanziger Jahre des 21. Jahrhunderts die Beteiligung von organisierten und nicht organisierten Bürger*innen in weiten Teilen und vielen Regionen unseres Landes noch immer ein fröhliches Experimentierfeld.

Das vierte Kursbuch Bürgerbeteiligung versucht sich deshalb an einer ernsthaften und kritischen Bilanz. Wo stehen wir heute in der Beteiligung? Was haben wir gelernt? Was läuft gut? Wo bedarf es dringender Innovationen? Renommierte Autor*innen aus Theorie und Praxis diskutieren diese und weitere Fragen, werten die gemachten Erfahrungen aus und stellen Bausteine erfolgreicher Beteiligungskonzepte für die Zukunft vor. Wir freuen uns, dass wir als Autore*innen im neuen Kursbuch dabei sind: www.kursbuch.info

Unser Beitrag zum Nachlesen.

 

 

 

Aufgeschlagenes Buch

Neues Buch: „Gestern – Heute – Morgen“

Bücherstapel

ISBN-Nr.978-3-8012-0583-6

Buchpremiere, Christoph Bigalke (Hrsg.), Cornelius Pollmer (Süddeutsche), Katharina und Uwe Hitschfeld (Hg.), Foto: Büro Hitschfeld

Gestern – Heute – Morgen. Erfolgreiche Buchpremiere

Die Vorstellung des druckfrischen Buchs „Gestern – Heute – Morgen Neue Wege – Leipziger Impulse für die deutsche Einheit“ aus dem Verlag Dietz Nachf. Bonn, am 18. September in der Leipziger Schaubühne Lindenfels geriet zu einem Ereignis.
Dafür sorgten Cornelius Pollmer von der Süddeutschen Zeitung, der kurzfristig für den erkrankten Max Moor als Moderator eingesprungen war und die Teilnehmer einer angeregten Gesprächsrunde um Anne Hähnig von der Wochenzeitung DIE ZEIT, den Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung, den Autor und Unternehmer Axel Dyck und die Herausgeberin Katharina Hitschfeld und das unvergleichliche Ambiente der Schaubühne Lindenfels.

Das Buch, aus Anlass des 30. Jubiläums der deutschen Einheit entstanden, würdigt aus sehr unterschiedlichen Perspektiven die Leistungen, die für die Gestaltung der Deutschen Einheit erbracht wurden. Diese Kapitel werden verknüpft mit Tagebuchaufzeichnungen von Ursula Lehmann-Grube, der Gattin des damaligen Oberbürgermeisters Hinrich Lehmann-Grube und eindrucksvollen Bildern des Fotografen und Regisseurs Christoph Bigalke.

Viele der damaligen Akteure und Verantwortungsträger von heute verfolgten eine lebhafte Diskussion. In dem mit 150 Gästen besetzten stimmungsvollen Ballsaal, ging es um Reminiszensen, vor allem aber um die Frage, was von den damaligen Leistungen noch heute Bestand und welche Bedeutung dies für die heutige Generation hat.

Artikel in der ZfK: Mehr wissen – klüger entscheiden

Die Zeitschrift für kommunale Wirtschaft berichtet in ihrer September-Ausgabe 2020 über das Projekt zur Akzeptanzkommunikation, das wir für die Leipziger Gruppe (LVV) durchgeführt haben. Die Redaktion der ZfK hat uns den Artikel dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt, so dass Sie hier weiterlesen können:

ZfK: Mehr wissen – klüger entscheiden

lunch club am 17.07.20, Foto: Büro Hitschfeld

Buchvorstellung „GESTERN HEUTE MORGEN“ im lunch club

Nach 5 Monaten Pause konnten sich die lunch club-Gäste endlich wieder treffen. Strahlendes Wetter half, die geltenden Hygieneregeln im Freien umzusetzen.

Die Herausgeber*innen Katharina Hitschfeld und Uwe Hitschfeld stellten gemeinsam mit einem der Autoren, Axel Dyck, das Buch GESTERN HEUTE MORGEN vor, welches anlässlich des Jubiläums 30 Jahre deutsche Vereinigung erscheinen wird.

Das Buch GESTERN HEUTE MORGEN liefert zu diesem Jubiläum einen sehr besonderen Beitrag. Die Herausgeber*innen wollen nicht die Geschichte der Vereinigung erzählen, aber sie wollen Geschichten erzählen.

Entscheider*innen von damals, von denen auch heute noch einige das wirtschaftliche und politische Leben prägen, berichten, welche Weichen in der unmittelbaren Nachwendezeit gestellt, welche Impulse für das Gedeihen der Stadt Leipzig und die Gestaltung des Vereinigungsprozesses so gesetzt wurden, dass sie bis heute und für nachfolgende Generationen von Bedeutung sind. Die Beiträge von Autor*innen wie Petra Köpping, Herbert Schmalstieg, Wolf-Dietrich Freiherr Speck von Sternburg, Wolfgang Tiefensee, Michael Theis u. a. geben einen Eindruck von der Komplexität und Kompliziertheit der zu lösenden Aufgaben, von Enthusiasmus und Begeisterung ebenso wie von Verzagtheit und Überforderung, von Gemeinsamkeit und vom Über-sich-Hinauswachsen.

Die artifiziellen Bilderwelten des Fotografen und Mitherausgebers Christoph Bigalke rufen die ostdeutsche Realität der frühen 1990er-Jahre ebenso in Erinnerung wie die persönlichen Tagebuchnotizen von Ursula Lehmann-Grube, die ihr Umfeld sorgfältig porträtierte.

Das Buch erscheint Anfang September im Dietz-Verlag Bonn und wird am 18. September 2020, 19.00 Uhr, in der Schaubühne Lindenfels im Rahmen einer von Max Moor moderierten Veranstaltung vorgestellt werden.

Unser Hinweis: Fachliteratur für Praktiker

Im eben erschienenen Buch „Partizipation für alle und alles? – Fallstricke, Grenzen und Möglichkeiten“ (Lorenz, Hoffmann, Hitschfeld, Springer VS, Wiesbaden 2020) steckt eine Menge von unseren Erfahrungen bei der Entwicklung und Umsetzung von Partizipationsverfahren als Teil eines strategischen Akzeptanzmanagements.

Aber nicht nur. Auch die wissenschaftliche Einordnung und der Diskurs nehmen breiten Raum ein. Begonnen wird mit der Vorstellung von Partizipationsverfahren, deren Ausgang nicht so war, wie es sich die Initiatoren vorgestellt hatten. Der Fächer ist weit gespannt: von der Olympiabewerbung Hamburgs über den Bürgerentscheid zum HKW Nord in München bis zu Bürgerhaushalten und zur simulierten Direktdemokratie im heutigen Ungarn.

Auf dieser Grundlage werden die Grenzen und Möglichkeiten von Partizipation aufgezeigt. Nicht im Sinne einer partizipationsskeptischen Weltsicht – wohl aber als Plädoyer für eine realistischere Perspektive auf die Möglichkeiten politischer Partizipation.

Unsere Vorschau: Buchhinweis

Anlässlich der diesjährigen Feier zum 30. Jahrestag der Vereinigung beider deutscher Länder, entsteht im Dietz-Verlag ein Buch unter dem Titel

„Gestern/Heute/Morgen
Neue Wege. Leipziger Impulse für die Wiedervereinigung“

Was macht das Buch der Herausgeber Christoph Bigalke, Katharina Hitschfeld und Uwe Hitschfeld besonders?

Es verbindet Aufsätze namhafter Autoren, die in den so genannten „Wendezeiten“ Verantwortung übernommen und im wahrsten Sinne getragen haben. Der heutige Präsident des Deutschen Städtetages ist einer der Autoren, ebenso wie der damalige Generalmajor der Bundeswehr, der beide deutsche Armeen vereinigte. Mit dabei sind auch der frühere Hannoveraner Oberbürgermeister Schmalstieg,  der ehemalige Vorsitzende Bundesrichter Jürgen Vormeier oder Petra Köpping, die damals die Kultivierung des vom DDR-Braunkohleabbau geschundenen Leipziger Südraums vorantrieb und heute Ministerin in Sachsen ist.

Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hat ein Vorwort geschrieben, der frühere Mitarbeiter in der Ständigen Vertretung der BRD in Ostberlin und spätere Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig, Dr. Georg Girardet, setzt sich mit der schwierigen Bewahrung kultureller Traditionen nach der Wende auseinander. Und, und, und…

Das Buch erhebt keinen Anspruch „die Geschichte der Wiedervereinigung zu erzählen“. Es will Geschichten erzählen.
Lesen und über den Verstand aufnehmen ist das eine, über Bilderwelten und künstlerische Fotos in die Zeit von damals einzutauchen, diese zu sehen, zu schmecken und zu fühlen, ist etwas ganz anderes. Und so verschränken wir Text- und Bildwelten und stellen diesen die Tagebuchaufzeichnungen der Frau des damaligen Leipziger Oberbürgermeisters Hinrich Lehmann-Grube an die Seite.

Ursula Lehmann-Grube war eine feine und akribische Beobachterin und Reporterin von Personen und Gegebenheiten, von westdeutscher Irritation im ostdeutschen Alltag und als Ratgeberin ihres Mannes nah am Geschehen dessen, was Geschichte gemacht hat.

Unsere Heimatstadt Leipzig und ihre Bedeutung für die gesamtdeutsche Geschichte spielt also eine wichtige Rolle in diesem Buch – aber es ist kein Leipzig-Buch. Das Buch wird auf der Frankfurter Buchmesse im Herbst diesen Jahres vorgestellt werden.

Neu bei Springer VS: Partizipation für alle und alles?

Partizipation für alle und alles?

Fallstricke, Grenzen und Möglichkeiten politischer Partizipation werden analysiert von Uwe Hitschfeld und den ProfessorInnen Lorenz und Hoffmann. Seit März 2020 ist der Band „Partizipation für alle und alles?“ bei Springer VS erhältlich.

Darin: Analyse von Erfolgsfaktoren der politischen Partizipation, Grenzen der Anwendung von Verfahren der politischen Partizipation sowie Antworten auf die Fragen, wann und warum politische Partizipation scheitert.

Cover der Publikation Kursbuch Bürgerbeteiligung

MELDUNGEN: Neue Publikation: Kursbuch Bürgerbeteiligung

Das vierte Kursbuch Bürgerbeteiligung versucht sich an einer ernsthaften und kritischen Bilanz der Bürgerbeteiligung in Deutschland der letzten Dekade.