Die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg (GL) hat uns mit der kommunikativen Begleitung des laufenden Braunkohlenplanverfahrens Tagebau Welzow-Süd beauftragt.
Vor dem Hintergrund des gesetzlich beschlossenen Kohleausstiegs bis zum Jahr 2038 hatte die LEAG im Januar 2021 die unternehmerische Entscheidung zur Anpassung der Revierplanung in der Lausitz veröffentlicht und damit die komplette Nichtinanspruchnahme des geplanten Teilabschnitts II des Tagebaus Welzow-Süd verbindlich erklärt. Im Januar 2026 verkündete die LEAG zudem, dass aufgrund des Zuwachses an erneuerbaren Energien weitere Flächen des Tagebaus Welzow-Süd im Teilabschnitt I, das sogenannte Restfeld, nicht mehr in Anspruch genommen werden und die dortige Kohleförderung bereits im Jahr 2030 enden soll. In Folge dieser Entscheidungen müssen die landesplanerischen Vorgaben in einem mehrstufigen Verfahren (erneut) angepasst werden.
Ein wesentlicher Schwerpunkt eines solchen komplexen Planungsverfahrens ist die – gesetzlich geregelte – formale Beteiligung der Öffentlichkeit und die damit einher gehende Kommunikation. Wir werden für die GL ein Kommunikationskonzept erarbeiten und sie bei dessen Umsetzung im weiteren Verlauf des Braunkohlenplanverfahrens unterstützen.
Wir freuen uns auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit.