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Zufallsbürger für die Politik: Ein Gedankenexperiment zur Modernisierung der Parteiendemokratie | Büro Hitschfeld

Zufallsbürger für die Politik?

Ein Gedankenexperiment zur Modernisierung der Parteiendemokratie

Zufallsbürger sind in Mode. Mit dieser Methode realisieren Projektträger oder öffentliche Verwaltungen eine modere Form der Partizipation in der Bemühung, dem gesellschaftlichen Mainstream gerecht zu werden, Bürgerinnen und Bürger mehr in Meinungsbildungs- und Entscheidungsfindungsprozesse einzubeziehen.

Was sind „Zufallsbürger“?

Im Kern geht es darum, nach einem statistischen Verfahren, „zufällig“ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger mit einem Sachverhalt (z.B. einer Projektplanung) zu befassen und sie zu Mitwirkung oder Meinungsäußerung einzuladen. Dies kann einmalig oder prozessbegleitend angelegt werden. Die Ergebnisse dieses Prozesses fließen in die Projektbearbeitung ein. Ziel ist, das Projekt zu qualifizieren und – nicht zuletzt – die Akzeptanz für das Projekt zu verbessern.

Diesen Ansatz kennen wir aus unserer täglichen Arbeit rund um Dialog/Partizipation. Mit den methodischen und konzeptionellen Grenzen und Herausforderungen von „Zufallsbürgerprojekten“ haben wir uns in unserem Beitrag „Repräsentative Marktforschung: die Alternative zu ‚Glauben‘ und ‚Meinen‘“ vom 15. Februar 2019 auseinandergesetzt. Doch mit dem Ansatz „Zufallsbürger“ kann man Partizipation auch deutlich unkonventioneller denken, als man es aus diversen klassischen Projekt-Workshops und Hearings gewohnt ist. Dies soll das folgende Gedankenexperiment zeigen:

Wie wäre es, das Modell „Zufallsbürger“ auf die Parteiendemokratie zu übertragen?

Was ist das Problem?

Die Frösche sollen über die Trockenlegung des Teiches entscheiden!

Es ist hinlänglich beschrieben, dass die etablierten Parteien Mühe haben, das Vertrauen der Bevölkerung (zurück)zugewinnen. Das hängt (auch) mit der innerparteilichen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung und der Fähigkeit der Parteien zusammen, auf gesellschaftliche Herausforderungen angemessen zu reagieren.

Wie schwierig es ist, sich glaubhaft aus sich selbst heraus mit weitgehend dem gleichen Personal zu erneuern, kann man derzeit insbesondere bei den großen Volksparteien beobachten. Warum ist das so?

Grundlegende, inhaltliche, strukturelle oder auch personelle Veränderungen werden auf Parteitagen entschieden. Diese setzen sich zu einem großen Teil aus Mandatsträgern und Funktionären zusammen, die – in letzter Konsequenz – erheblich Verantwortung für den Zustand tragen, der nun verändert werden soll.

Wie groß dieser Teil eines Parteitags tatsächlich ist, erfuhr die Öffentlichkeit am Beispiel des CDU-Bundesparteitags im Dezember 2018, bei dem die neue Vorsitzende AKK gewählt wurde. Mehr als die Hälfte der 1001 Delegierten kamen aus dem Apparat oder waren Mandatsträger!

Die Idee

Zufallsbürger zum Parteitag

Wenn man – neben denen, auf herkömmliche Weise gewählten Delegierten – an einem Parteitag eine hinreichende Anzahl von Zufallsbürgern teilnehmen und diese dann über die gleichen Dinge getrennt abstimmen ließe wie die anderen Delegierten, erhielte man zwei getrennte Voten: das der „klassisch bestimmten“ Delegierten und das der „Partei- Zufallsbürger“.

Es ist zu diskutieren, aus welchem Kreis („Grundgesamtheit“) diese Zufallsbürger rekrutiert werden sollten. Ausschließlich aus der Mitgliedschaft der jeweiligen Partei oder doch aus einem erweiterten Sympathisantenkreis? Sollen sie tatsächlich abstimmungsberechtigte Delegierte sein (beiden Voten müssten in einem nächsten Schritt zusammengezählt werden) oder soll ihr Votum „außer der Wertung und nur zur Information“ abgegeben werden? Sollen diese Zufallsbürger bei allen, oder nur bei ausgewählten Themen abstimmen dürfen usw. usf.? Das sind Details.

Wichtig ist, dass die Voten (zunächst) getrennt ausgewiesen und dem Parteitag bekanntgegeben werden.

Der Effekt

Ein Realitäts(s)ch(r)eck

Geht man davon aus, dass „Zufallsbürger“ die Meinung der Bevölkerungsgruppe, aus der sie ausgewählt wurden (also z.B. Bewohner eines Stadtviertels, eines Projektraums oder eben einer Partei), in ein Verfahren einbringen, so würde ein Parteitag, der in seiner Zusammensetzung den beschriebenen Regularien unterliegt, mit der Meinung einer „Korrekturgruppe“ konfrontiert.

Wenn die beiden Voten differieren, so dürfte dies Effekte nicht nur auf die (parteiinterne und externe) Einschätzung der getroffenen Beschlüsse, sondern – mittelfristig – auch auf die Ausrichtung der Partei haben.

Es erfolgt in jedem Fall die unmittelbare Konfrontation der Partei mit der realen Welt. Ist es nicht das, was der Parteipolitik gelegentlich zu fehlen scheint?

Büro Hitschfeld_Repräsentative Marktforschung als Alternative zu Glauben und Meinen | Büro Hitschfeld

Repräsentative Marktforschung: die Alternative zu „Glauben“ und „Meinen“

Seit vielen Jahren arbeitet das Büro Hitschfeld mit dem Instrument der repräsentativen Marktforschung. Sie dient uns zu Analysezwecken und wird von uns auch bei Partizipationsprozessen eingesetzt. Immer wieder werden wir – so zum Beispiel anlässlich der Diskussionen um die Civey-Umfrage von Focus Online zu Mesut Özil und Ilkay Gündogan – darauf angesprochen, was mit repräsentativ eigentlich gemeint sei. Dies nehmen wir zum Anlass, Licht ins vermeintliche Dunkel von Umfrageergebnissen zu bringen und die Frage zu klären: Was kann repräsentative Marktforschung unter welchen Voraussetzungen leisten – was nicht?

Das Große zeigt sich im Kleinen

Mit Hilfe der repräsentativen Marktforschung lassen sich hochrechenbare Daten zu Bekanntheit, Einstellungen und Images erheben. Hierbei werden Erkenntnisse über eine kleine Gruppe von Menschen, die sogenannte „Stichprobe“, auf einRe viel größere Gruppe von Menschen, die „Grundgesamtheit“, übertragen. Von entscheidender Bedeutung für die Repräsentativität einer „Umfrage“ ist die Stichproben-Ziehung. So sollten mindestens 500, besser 1.000 Personen befragt wer­den, um zuverlässige Aussagen zur Bevölkerung – beispielsweise hinsichtlich Bildung, Berufstätigkeit oder Alter – machen zu können. Wiederum zu beachten ist, dass beispielsweise die grobe Erhebung der Gesamtsituation eine kleinere Stichprobe erfordert als tiefergehende, soziodemographische Analysen. Bei alledem darf das Budget, das über die Größe der Stichprobe bestimmt, nicht aus den Augen verloren werden.

Online-Umfragen besser als ihr Ruf

Repräsentative Marktforschungsumfragen lassen ihre Teilnehmer im Wesentlichen mit den vier Erhebungsmethoden „schriftlich“, „face-to-face“, „telefonisch“ und „online“ zu Meinung und Wort kommen. Hierbei verspricht insbesondere die gemeinhin schlecht beleumundete Methode „Online-Befragung“ Werte, die den anderen Methoden in qualitativer Hinsicht heute durchaus ebenbürtig sind. Bei der Durchführung von „Online-Befragungen“ gilt es allerdings, methodische Grenzen zu beachten: Anders als bei der Methode „Telefon-Befragung“ mit bundesweit Millionen von potentiellen Interviewpartnern (bei Bevölkerungsumfragen) setzt sich der Pool der „Online-Teilnehmer“ typischerweise aus 30.000 bis 100.000 „Umfrage-Willigen“ aus ganz Deutschland zusammen. Soll nun eine regionale Teilgruppe befragt werden, kann die Stichprobe schnell zu klein ausfallen. Für eine Stadt wie Leipzig mag eine Online-Umfrage machbar sein, für die thüringische Landeshauptstadt Erfurt mit 210.000 Einwohnern funktioniert sie hingegen wahrscheinlich nicht mehr.

Unvermeidlich: methodenfeste Mathematik

Um die „repräsentative Meinungsforschung“ sinnvoll zum Einsatz zu bringen, ist zweierlei unabdingbar: detailgenaue Methodenfestigkeit und die Fähigkeit zur Dateninterpretation. Methodisch müssen wir uns klarmachen, dass sich Repräsentativität zusammensetzt aus der „Sicherheit“, mit der wir eine Aussage treffen können, und einem Bereich („von–bis“), in dem wir etwas mit der geforderten Sicherheit sagen können. Das bedeutet: Bei 500 befragten Personen bedeutet ein Ergebnis von „30 %“, dass es in der Realität mit 95-prozentiger Sicherheit zwischen 26–34,2 % liegt. Bei 2.000 Befragten liegt der Wert zwischen 28–32,1 Prozent. Dabei ist „95 % Sicherheit“ ein gängiger Wert in der Sozialforschung. Mit einem höheren Sicherheitsanspruch, beispielsweise in der Medizinforschung, wird dann der Wertebereich, innerhalb dem Aussagen gelten, deutlich größer oder die Fallzahl muss deutlich erhöht werden.

Jenseits der Statistik: Dateninterpretation

Zur aussagekräftigen Auswertung einer repräsentativen Befragung braucht es allerdings mehr als nur die statistische Betrachtung. Man muss einen scharfen Blick für das Große und Ganze, für Aufgabenstellung, strategische Optionen und mögliche Handlungs- und Kommunikationsfelder haben. Nur so lässt sich aus tausenden und abertausenden kleinen Mosaiksteinchen in Gestalt von einzelnen Zahlen ein Gesamtbild formen. Es kommt darauf an, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, die großen Linien zu erkennen und zentrale Befunde aus dem Datenmaterial zu destillieren. Erst dann ist der Schritt von der Analyse zur Planung, von der Fragestellung zum „was sagt uns das“ (in Bezug auf die Fragestellung) möglich.

Ab wann ist „repräsentativ“ „repräsentativ“?

von Christoph Eichenseer

Ab wann ist „repräsentativ“ „repräsentativ“? Immer wieder wird uns diese Frage gestellt. Und wie so oft im Leben – die Antwort können wir nicht in einer Zahl oder einem Satz geben. Deshalb zusammengefasst einige Aspekte:

So viele sollten es mindestens sein!

Eine erste Frage, die zu klären ist: Wollen wir „repräsentative“ Gesamt­ergebnisse oder ist es für die Fragestellung wichtig, auch auf Teilgruppen (Geschlecht, Alter…) zu analysieren?
Die deutsche Bevölkerung lässt sich nicht oder nur sehr schwer mit der Auswahl von beispielsweise 100 Personen passend über die Merk­male Bildung, Berufstätigkeit und deren Kombinationen abbil­den. Um dies zu erreichen und hier zuverlässige Aussagen machen zu können, sollten mindestens 500, besser 1.000 Personen befragt wer­den. Bei einer B2B-Studie über verschiedene Branchen, Größenklas­sen und Regionen ist eine Stichprobe ab 100, besser 200 Befragten empfehlenswert.

Unvermeidlich: Etwas Statistik/Mathematik

Was wir laienhaft „repräsentativ“ nennen, ist eine Kombination aus der „Sicherheit“, mit der wir eine Aussage treffen können, und einem Bereich („von – bis“), in dem wir etwas mit der geforderten Sicherheit sagen können. Ein Beispiel: Bei 500 befragten Personen bedeutet ein Ergebnis von „30 %“, dass es in der Realität mit 95 %iger Sicherheit zwischen 26–34,2 % liegt. Bei 2.000 Befragten liegt der Wert zwischen 28–32,1%. „95 Prozent Sicherheit“ ist ein gängiger Wert in der Sozialforschung. Es gibt aber auch Bereiche, z. B. die Medizinforschung, bei der deutliche höhere Werte („99,9 %“), also eine deutlich größere Sicherheit gefordert wird. Mit einem höheren Sicherheitsanspruch wird dann der Wertebereich, innerhalb dem Aussagen gelten, deutlich größer, oder die Fallzahl muss deutlich erhöht werden.

Alles nur Statistik?

Die statistische Betrachtung ist nur ein Aspekt bei der Auswertung einer repräsentativen Befragung. So nutzt es nichts, wenn statistisch alles passt, aber die Stichproben-Anlage bzw. -Ziehung mangelhaft war. Ganz zu schweigen von Fragestellungen, die am Thema vorbei gehen oder/und suggestiv sind („sind Sie auch der Meinung, dass…“).

Das führt zu einem zweiten, mindestens genau so wichtigen Bereich: Neben Methodenfestigkeit ist die Fähigkeit zur Dateninterpretation gefragt. Laien verbeißen sich gerne in der Interpretation einzelner Zahlen (und verlieren dabei auch noch die statistischen Fakten aus dem Kopf). Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, lautet das Sprichwort dazu. Dann ist die Gefahr sehr groß, dass trotz vieler kleiner Mosaiksteinchen, in Form von tausenden einzelnen Zahlen, kein Gesamt-Bild entsteht. Es kommt aber darauf an, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, die großen Linien zu erkennen und zentrale Befunde aus dem Datenmaterial zu destillieren. Erst dann ist der Schritt von der Analyse zur Planung, von der Fragestellung zum „was sagt uns das“ (in Bezug auf die Fragestellung) möglich.

Wer also repräsentative Marktforschung sinnvoll nutzen will, braucht beides: Methodenfestigkeit, die sich in Fachkenntnis und Liebe zum – mathematischen – Detail zeigt, und den Blick für das Große und Ganze, für Aufgabenstellung, strategische Optionen und mögliche Handlungs- und Kommunikationsfelder.

Stichprobengröße bei Marktforschungsprojekten

In unseren Projekten spielt Marktforschung – und darunter die repräsentative Markt- und Meinungsforschung – oft eine wichtige Rolle. Für das Verständnis des methodischen Ansatzes, aber auch für die Bewertung der Ergebnisse ist die Größe der Stichprobe und damit ihre Auswirkung auf die Aussagekraft der Untersuchung wichtig. Christoph Eichenseer – in unserem Team federführend verantwortlich für alle Marktforschungsprojekte – hat die wichtigsten Stichworte zu diesem Thema für Nichtfachleute zusammengefasst.

Wenn sich daraus Rückfragen oder Lust auf ein „mehr“ an Methodendiskussion ergeben –  gern!

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Sinn und Unsinn der Markt- und Meinungsforschung in Wahlzeiten

Wer kennt nicht gerne den Wasserstand?

Von Sinn und Unsinn der Markt- und Meinungsforschung in Wahlzeiten

Die Demoskopen haben Hochkonjunktur kurz vor der Bundestagswahl – und gleichzeitig steigt die Anzahl kritischer Töne. Besonders pointiert sind dabei die PolitikerInnen selber, die gerne mit verächtlichem Unterton von „Wasserstandsmeldungen“ sprechen, die sie nicht scheren. Was ist dran an dieser Geringschätzung?

Ein wichtiger Aspekt: Die kommende Bundestagswahl ist objektiv eine harte Probe für die Zunft – dies liegt an zwei Faktoren, die hier zusammenkommen.

A) Am 24. September wird es für einige Parteien und Koalitionsoptionen sicher knapp werden. Exemplarisch zeigt sich das bei der 5%-Hürde. Zwei Umfragen, einmal mit einem Ergebnis von 4,9% und einmal 5,1%, mögen jeweils seriöse und exakte Umfragewerte sein, trotzdem hat die minimale Differenz maximale Auswirkungen (und redliche Institute weisen in einer Fußnote oder einem Methodenteil auf die Schwankungsbreite ihrer Ergebnisse hin).

B) Am 24. September geht es um konkretes Handeln. Wo macht der Wähler sein Kreuz? Im Vorfeld mag es viel um Meinungen und Images gegangen sein, aber von der Einstellung hin zur Tat ist es noch einmal ein weiter Weg. Das ist oft im Leben (und damit in der Marktforschung) so. „Die Versicherung wechseln? Wollte ich schon lange, aber tatsächlich gemacht?“ Mülltrennen finden wir alle gut – aber wie konsequent sind wir beim tatsächlichen Handeln? Nicht anders bei der Wahl: Für „XY“ (Person/Partei) Sympathien hegen ist das eine – aber tatsächlich dort mein Kreuz machen?

Damit kommen wir geradewegs zu zum anderen, zentralen Aspekt: Es gibt zwei Arten von Wahlforschung. Die eine produziert Zahlen, die der Vermarktung, der kommunikativen Verwertung dienen. Das mag man bedauern, aber so sind unsere (social-)media-getriebenen Zeiten. Auch die Politik mischt hier gerne und viel mit.

Die andere Art der Wahlforschung fragt natürlich am Ende des Tages auch nach Wählerstimmen. Schon weit vor einer Wahl wird aber – mit qualitativen und repräsentativen Methoden der Sozialforschung – nach den oft verschlungenen und komplexen Motiven gesucht, die am 24. September Entscheidungen maßgeblich beeinflussen. Alle Parteien treiben in diesem Bereich großen Aufwand. Anschließend mühen sie sich, dass die Daten nicht an die Öffentlichkeit gelangen, nutzen sie aber ausgiebig als zentrale Elemente ihrer Strategieplanung.

Wenn also ein Politiker, der mit den für ihn schlechten Zahlen konfrontiert wurde, die Metapher von der Wasserstandsmeldung bemüht, dann glauben wir ihm seine Kritik erst, wenn er im zweiten Halbsatz verkündet, dass seine Partei kein Geld mehr für solchen „Unsinn“ ausgeben wird. Wir haben ihn noch nicht getroffen.

Und was sind die „learnings“ über die Wahl am 24. September hinaus?

  1. Strategische Entscheidungen brauchen eine rationale Datenbasis. Deshalb ist und bleibt „Marktforschung“ unverzichtbar.
  2. Die operative Nutzung von Forschungsdaten ist genauso legitim, wie eine reine Zahlengläubigkeit naiv ist.
  3. Zahlen sprechen nicht (oder nur selten) für sich. Erst das Einordnen, die Interpretation, das Bewerten und Abwägen, die Verknüpfung mit weiteren Faktoren führt zu brauchbaren Schlussfolgerungen.

Erst dann wird aus Zahlen und Daten Rat und Beratung.

Ein Artikel von Christoph Eichenseer

„Prozente, die nichts bedeuten“

Das Büro Hitschfeld setzt häufig auf das Instrument der Marktforschung: um unseren Kunden eine fundierte Entscheidungsgrundlage anbieten zu können und im Eigenauftrag, um Themen und Zusammenhänge in unseren Fachgebieten besser verstehen und Zusammenhänge erkennen zu können. Dabei gehen wir wissenschaftlich und nach dem aktuellen „Stand der Kunst“ vor. Denn nur, wenn die Daten sauber erhoben werden, können richtige Schlussfolgerungen daraus gezogen werden.

Thomas Perry, Geschäftsführer von „Q Agentur für Forschung“ und unser langjähriger Kooperationspartner, hat sich mit dem Thema „Macht der Daten und Qualität der Forschung“ in einem Artikel für den CICERO kritisch auseinandergesetzt.

Zum Artikel aus der CICERO…