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Zwei Bücherstapel nebeneinander, auf dem einen liegt ein geöffnetes Buch, auf dem anderen eine Lesebrille

Unsere (weihnachtlichen) Buchempfehlungen

Fast jede/r – gefragt nach seinem/ihrem Lieblingsbuch – hat eine Antwort parat. Manche von uns können gleich eine Vielzahl von Büchern benennen. Manche Bücher schaffen es sogar, wichtige Lebensbegleiter zu werden und immer wieder neu zur Hand genommen zu werden.

Unser heute vorgestelltes Buch hat sich erst eines Essays und dann eines Dokumentarfilmes bedient, um auf sich aufmerksam zu machen. Nun aber haben sich die Inhalte des Films und des Buches „Wer wir waren“ nachhaltig in unseren Köpfen verankert. Film und Buch fordern ihre Interessenten. Kein Wunder – Grundlage beider ist ein Essay des 2016 verstorbenen Schriftstellers und Publizisten Roger Willemsen.

Über dem Essay, dem Film und dem Buch steht ein Satz aus der Zukunftsrede von Roger Willemsen: “Wir waren Jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Information, aber ohne Erkenntnis. Randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, nicht aufgehalten von uns selbst.“

Titel des Buches "Wer wir waren"

Foto: Büro Hitschfeld

Und so kommen in diesem Buch (und auch im Film) verschiedene Spezialist*innen mit ihrem Blick auf unsere Welt zum Einsatz. Jeder und jede von ihnen ist eindrücklich, kenntnisreich, fachlich versiert und von tief empfundenem Pflichtbewusstsein für verantwortliches Tun in ihren jeweiligen Disziplinen, in der Gesellschaft und auf unserem Planeten. Dr. Alexander Gerst spricht ebenso wie die Meeresbiologin Dr. Sylvia Earle, der Sozialwissenschaftler Dr. Felwine Sarr, der wirklich revolutionäre Ökonom Dr. Dennis Snower, Dr. Matthieu Ricard, Molekularbiologe und Mönch, und Dr. Janina Loh, Philosophin, die sich mit Robotethik beschäftigt.

Und auch für das Auge hat das Buch viel zu bieten. Fotos und Abbildungen sind wunderbar und den Herausgebern Marc Bauder und Lars Abromeit gebühren Respekt und Dank für dieses schöne und besondere Buch.

Wen dieses Buch kalt lässt, der hat kein Herz, meint Katharina Hitschfeld, die ebenfalls empfiehlt, den Film zu schauen.

Außerdem wollen wir noch einmal auf zwei Bücher aufmerksam machen, die wir selbst verantworten und/oder an denen wir als Autoren mitgewirkt haben:

Titel des Buches: Gestern, heute, morgen.

Foto: Büro Hitschfeld

Katharina Hitschfeld u. a. (Hrsg.): Gestern – Heute – Morgen Neue Wege – Leipziger Impulse für die deutsche Einheit, bestellbar u. a. hier: https://buecherwurm-leipzig.buchkatalog.de/product/3000003044252/Buecher_Wirtschaft-und-Recht/Gestern—Heute—Morgen

und

Titel des Kursbuch Bürgerbeteiligung

Foto: Büro Hitschfeld

Jörg Sommer (Hrsg.): Kursbuch Bürgerbeteiligung (Nr. 4), bestellbar unter: https://www.bipar.de/kursbuch-buergerbeteiligung/

Buchpremiere, Christoph Bigalke (Hrsg.), Cornelius Pollmer (Süddeutsche), Katharina und Uwe Hitschfeld (Hg.), Foto: Büro Hitschfeld

Gestern – Heute – Morgen. Erfolgreiche Buchpremiere

Die Vorstellung des druckfrischen Buchs „Gestern – Heute – Morgen Neue Wege – Leipziger Impulse für die deutsche Einheit“ aus dem Verlag Dietz Nachf. Bonn, am 18. September in der Leipziger Schaubühne Lindenfels geriet zu einem Ereignis.
Dafür sorgten Cornelius Pollmer von der Süddeutschen Zeitung, der kurzfristig für den erkrankten Max Moor als Moderator eingesprungen war und die Teilnehmer einer angeregten Gesprächsrunde um Anne Hähnig von der Wochenzeitung DIE ZEIT, den Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung, den Autor und Unternehmer Axel Dyck und die Herausgeberin Katharina Hitschfeld und das unvergleichliche Ambiente der Schaubühne Lindenfels.

Das Buch, aus Anlass des 30. Jubiläums der deutschen Einheit entstanden, würdigt aus sehr unterschiedlichen Perspektiven die Leistungen, die für die Gestaltung der Deutschen Einheit erbracht wurden. Diese Kapitel werden verknüpft mit Tagebuchaufzeichnungen von Ursula Lehmann-Grube, der Gattin des damaligen Oberbürgermeisters Hinrich Lehmann-Grube und eindrucksvollen Bildern des Fotografen und Regisseurs Christoph Bigalke.

Viele der damaligen Akteure und Verantwortungsträger von heute verfolgten eine lebhafte Diskussion. In dem mit 150 Gästen besetzten stimmungsvollen Ballsaal, ging es um Reminiszensen, vor allem aber um die Frage, was von den damaligen Leistungen noch heute Bestand und welche Bedeutung dies für die heutige Generation hat.

lunch club am 17.09.2020 mit Dr. Christopher Wachsmuth, Foto: Jochen Gauly

Dr. Christopher Wachsmuth im lunch club

Den September lunch club haben André Münster und wir als Freiluftveranstaltung durchgeführt und damit Corona ein Schnippchen geschlagen.

Es war uns eine Freude, Dr. Christopher Wachsmuth als lunch speaker zu Besuch zu haben. Der niedergelassene Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie ist Vorstand des Operation Restore Hope e.V. Dieser Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, Kindern mit angeborenen Fehlbildungen, wie Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Fußdeformitäten, Tumoren oder Verletzungsfolgen zu helfen.

In Ländern wie den Philippinen, Bangladesch oder Vietnam ist eine medizinische Versorgung dieser Krankheitsbilder weitestgehend undenkbar. Für die Betroffenen hat das katastrophale gesundheitliche Folgen. Seit über 20 Jahren reist ein Team um Dr. Wachsmuth, auf eigene Kosten und unterstützt durch Spenden, in diese Gebiete und operiert und versorgt die Betroffenen. Für diese Arbeit wurde Dr. Wachsmuth im vergangenen Jahr mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Die Gäste haben einen eindrücklichen Bericht von einem leidenschaftlichen lunch speaker gehört, der ausdrücklich für mehr Demut in unserer Gesellschaft und für Respekt vor dem Coronoa-Virus plädierte.

Wir danken Dr. Christopher Wachsmuth für seine Zeit und freuen uns, ihn künftig als Gast im lunch club begrüßen zu können.

lunch club am 17.07.20, Foto: Büro Hitschfeld

Buchvorstellung „GESTERN HEUTE MORGEN“ im lunch club

Nach 5 Monaten Pause konnten sich die lunch club-Gäste endlich wieder treffen. Strahlendes Wetter half, die geltenden Hygieneregeln im Freien umzusetzen.

Die Herausgeber*innen Katharina Hitschfeld und Uwe Hitschfeld stellten gemeinsam mit einem der Autoren, Axel Dyck, das Buch GESTERN HEUTE MORGEN vor, welches anlässlich des Jubiläums 30 Jahre deutsche Vereinigung erscheinen wird.

Das Buch GESTERN HEUTE MORGEN liefert zu diesem Jubiläum einen sehr besonderen Beitrag. Die Herausgeber*innen wollen nicht die Geschichte der Vereinigung erzählen, aber sie wollen Geschichten erzählen.

Entscheider*innen von damals, von denen auch heute noch einige das wirtschaftliche und politische Leben prägen, berichten, welche Weichen in der unmittelbaren Nachwendezeit gestellt, welche Impulse für das Gedeihen der Stadt Leipzig und die Gestaltung des Vereinigungsprozesses so gesetzt wurden, dass sie bis heute und für nachfolgende Generationen von Bedeutung sind. Die Beiträge von Autor*innen wie Petra Köpping, Herbert Schmalstieg, Wolf-Dietrich Freiherr Speck von Sternburg, Wolfgang Tiefensee, Michael Theis u. a. geben einen Eindruck von der Komplexität und Kompliziertheit der zu lösenden Aufgaben, von Enthusiasmus und Begeisterung ebenso wie von Verzagtheit und Überforderung, von Gemeinsamkeit und vom Über-sich-Hinauswachsen.

Die artifiziellen Bilderwelten des Fotografen und Mitherausgebers Christoph Bigalke rufen die ostdeutsche Realität der frühen 1990er-Jahre ebenso in Erinnerung wie die persönlichen Tagebuchnotizen von Ursula Lehmann-Grube, die ihr Umfeld sorgfältig porträtierte.

Das Buch erscheint Anfang September im Dietz-Verlag Bonn und wird am 18. September 2020, 19.00 Uhr, in der Schaubühne Lindenfels im Rahmen einer von Max Moor moderierten Veranstaltung vorgestellt werden.