Bild eines Globus unter der Lupe

Genauer hinschauen – besser entscheiden

Mit Hilfe von mikrogeografischen Analysen können Zielgruppen besser eingegrenzt, beschrieben und erreicht werden. Die Anwendungsmöglichkeiten sind – je mehr man sich mit diesem Ansatz beschäftigt – erstaunlich vielfältig.

Unabhängig davon, ob man Akzeptanzmanagement für große oder kleinere Infrastrukturprojekte plant, ob man sich mit Vertriebsthemen, Marketing oder der Planung von klassischen Kampagnen beschäftigt: Kommunikation, die sich in der Ansprache „an alle“ richtet, wird ihre Wirksamkeit oft nur ungenügend entfalten. Das gilt umso mehr für sensible Themen, zu denen es verschiedene Meinungen und Positionen – manchmal auch Vorurteile und Falschinformationen – gibt.

Auch deshalb schauen wir kritisch auf die jetzt anlaufende Impfkampagne des Bundesgesundheitsministeriums.

Mit mikrogeografischen Untersuchungen kann man sehr wichtige Information zu Personen(gruppen) in – frei definierten – Lebens- oder Projekträumen generieren. Arbeitet man mit diesen Informationen ist man in der Lage, sehr viel genauer, zielgruppenspezifischer und regional ausdifferenzierter zu planen und zu handeln.

Es macht eben oft einen wichtigen Unterschied, ob man etwas über die prägenden Milieus, den Bildungsgrad, die Altersstruktur, die Ethnografie, aber auch die Unternehmensstruktur, die Medienaffinität oder die Eigentumsquote in einem Gebiet weiß. Schließlich ist es wichtig, Menschen tatsächlich in ihrer Lebenswirklichkeit zu erreichen und anzusprechen.

Unser Büro wendet diesen Ansatz bei sehr unterschiedlichen Projekten erfolgreich an und entwickelt ihn ständig weiter. Gern berichten wir mehr dazu!

Schwarz-Weiß-Fotografie einer Plakatwand über der eine Leuchtreklame mit dem Schriftzug "am Abend ins Theater" hängt

Bilder einer Zeit – ein Ausstellungsprojekt

Christoph Bigalkes Fotografien aus der Wendezeit versetzen den Betrachter in die Nachwendezeit, in der für die Menschen in (Ost-) Deutschland nahezu alles anders wurde und eine gewaltige Aufbauleistung ganz ohne Vorbild und ohne Blaupause bewältigt wurde. Im Buch „GESTERN HEUTE MORGEN“, im Herbst 2020 erschienen im Verlag Dietz Nachf., Bonn, sind diese Fotos verknüpft mit Tagebuchaufzeichnungen und Essays von Menschen, die damals Verantwortung trugen. Dass diese Fotos ihre Wirkung auch eigenständig entfalten, zeigt die jetzt entstandene Fotoausstellung „Bilder einer Zeit“, deren Entwicklung das Büro Hitschfeld gern unterstützt hat.

Einen ersten Eindruck bekommt man hier: http://www.bildereinerzeit.de/

Stadtansicht Wittenberg

Ein neues Projekt

Wir freuen uns, dass wir die Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg bei dem Aufbau einer mikrogeografischen, datengestützten Kommunikationsplanung unterstützen dürfen.

Wenn es darum geht, Zielgruppen zu analysieren und zu einer Entscheidungsbasis zu aggregieren, sind mikrogeografische Betrachtungen ein wirksames Instrument. Sie helfen, sehr genaue Zielgruppenmodelle zu entwickeln und diese auf einen konkreten Betrachtungsraum zu übertragen. So können Zielgruppen (z. B. nach ihrer Altersstruktur oder ihren Mediaaffinitäten) genau beschrieben und gezielt regional angesprochen werden.

Für Aufgaben im Zusammenhang mit Kommunikations- und Partizipationsplanung, Marketing und Unternehmensentwicklung ein spannender methodischer Ansatz.