Unser Angebot: Akzeptanz und Evaluierung von Krisenkommunikation

Akzeptanz und Evaluierung von Krisenkommunikation –
ein Projektvorschlag

Krisenkommunikation ist das Gebot der Stunde – zweifellos!

Wir halten es – gerade – in dieser Zeit aber auch für wichtig, sich darum zu kümmern, was von der eigenen Kommunikation bei den Adressaten ankommt, ob es den Erwartungen und Wünschen entspricht, ob es auf Akzeptanz stößt und welche Rückwirkungen dies auf den Absender hat.

Die Zielgruppen können für solche Überlegungen sehr unterschiedlich sein: von Kunden(gruppen) über die eigene Belegschaft bis zu relevanten Stakeholdergruppen reicht das Spektrum.
Es ist wichtig sich gerade heute darum zu kümmern, weil man die laufende Kommunikation optimieren und ressourcenschonend verbessern muss.

Aber auch, weil man mit einer zyklischen Wiederkehr eines ähnlich gelagerten Problems, wie dem Umgang mit der Corona-Pandemie, ja durchaus rechnen muss. Lernen aus den heute gemachten Fehlern ist deshalb von großer Bedeutung.

Und sich bereits heute Gedanken um die Zeit „nach der Krise“ zu machen, ist Verantwortung jeder Führungsperson. Die Krise beschleunigt Transformationsprozesse oder initiiert neue.
Sie wird mit den Erfahrungen von heute unsere Einstellungen und Verhaltensweisen von morgen prägen.

Zum Beispiel:
+ Wie nehmen die Bevölkerung bzw. relevante Anspruchsgruppen und Kunden Ihre Kommunikation rund um „Corona“ wahr? Steigt mit den aktuellen Erfahrungen die Reputation für Ihre Organisation/Ihr Unternehmen oder droht sie Schaden zu nehmen?

+ Welche konkreten Erfahrungen machen die Bevölkerung, Stakeholder bzw. Kunden mit Ihrer Reaktion auf die Krise? In welchen Bereichen wird Kritik laut (strukturell/organisatorisch/personengebunden…), wo gibt es positive Wahrnehmungen?

+ Wie nehmen Mitarbeiter Ihre internen Maßnahmen wahr? Verständnisvoll oder nachvollziehbar? Gibt es Informations- und Beteiligungsbedürfnisse, die (noch) nicht befriedigt werden? Sehen sich alle „in einem Boot“ oder werden „Gewinner und Verlierer“ unter der Belegschaft ausgemacht?

+ Ist die nun vielfach neu eingeübte digitale Kommunikation Fluch oder Segen?
Mit Blick auf die Belegschaft (Stichwort „Homeoffice“): Was trägt auch für die Zeit nach Corona und was ist nur eine Notlösung? Unter welchen Bedingungen können aus aktuellen Notlösungen zukunftsweisende Dauerlösungen werden?
Mit Blick auf die Kunden (Stichwort „Hotline, Internetangebot usw.“): Welche Angebote haben sich – auch für die Zeit nach Corona – bewährt und welche sind mit Mängeln (welchen?) behaftet?

Wir haben ein Projektdesign zum Thema „Akzeptanz und Evaluierung von Krisenkommunikation“ entwickelt, das sich ressourcenschonend, rasch und unter den Bedingungen von Homeoffices und Lockdown realisieren lässt.

Haben Sie Interesse? Gern stehen wir Ihnen zur Verfügung. Rufen Sie an, schreiben Sie eine Mail an info@hitschfeld.de oder erreichen Sie uns über whatsapp bzw. messenger.

Unser Hinweis: Fachliteratur für Praktiker

Im eben erschienenen Buch „Partizipation für alle und alles? – Fallstricke, Grenzen und Möglichkeiten“ (Lorenz, Hoffmann, Hitschfeld, Springer VS, Wiesbaden 2020) steckt eine Menge von unseren Erfahrungen bei der Entwicklung und Umsetzung von Partizipationsverfahren als Teil eines strategischen Akzeptanzmanagements.

Aber nicht nur. Auch die wissenschaftliche Einordnung und der Diskurs nehmen breiten Raum ein. Begonnen wird mit der Vorstellung von Partizipationsverfahren, deren Ausgang nicht so war, wie es sich die Initiatoren vorgestellt hatten. Der Fächer ist weit gespannt: von der Olympiabewerbung Hamburgs über den Bürgerentscheid zum HKW Nord in München bis zu Bürgerhaushalten und zur simulierten Direktdemokratie im heutigen Ungarn.

Auf dieser Grundlage werden die Grenzen und Möglichkeiten von Partizipation aufgezeigt. Nicht im Sinne einer partizipationsskeptischen Weltsicht – wohl aber als Plädoyer für eine realistischere Perspektive auf die Möglichkeiten politischer Partizipation.

Unsere Vorschau: Buchhinweis

Anlässlich der diesjährigen Feier zum 30. Jahrestag der Vereinigung beider deutscher Länder, entsteht im Dietz-Verlag ein Buch unter dem Titel

„Gestern/Heute/Morgen
Neue Wege. Leipziger Impulse für die Wiedervereinigung“

Was macht das Buch der Herausgeber Christoph Bigalke, Katharina Hitschfeld und Uwe Hitschfeld besonders?

Es verbindet Aufsätze namhafter Autoren, die in den so genannten „Wendezeiten“ Verantwortung übernommen und im wahrsten Sinne getragen haben. Der heutige Präsident des Deutschen Städtetages ist einer der Autoren, ebenso wie der damalige Generalmajor der Bundeswehr, der beide deutsche Armeen vereinigte. Mit dabei sind auch der frühere Hannoveraner Oberbürgermeister Schmalstieg,  der ehemalige Vorsitzende Bundesrichter Jürgen Vormeier oder Petra Köpping, die damals die Kultivierung des vom DDR-Braunkohleabbau geschundenen Leipziger Südraums vorantrieb und heute Ministerin in Sachsen ist.

Der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hat ein Vorwort geschrieben, der frühere Mitarbeiter in der Ständigen Vertretung der BRD in Ostberlin und spätere Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig, Dr. Georg Girardet, setzt sich mit der schwierigen Bewahrung kultureller Traditionen nach der Wende auseinander. Und, und, und…

Das Buch erhebt keinen Anspruch „die Geschichte der Wiedervereinigung zu erzählen“. Es will Geschichten erzählen.
Lesen und über den Verstand aufnehmen ist das eine, über Bilderwelten und künstlerische Fotos in die Zeit von damals einzutauchen, diese zu sehen, zu schmecken und zu fühlen, ist etwas ganz anderes. Und so verschränken wir Text- und Bildwelten und stellen diesen die Tagebuchaufzeichnungen der Frau des damaligen Leipziger Oberbürgermeisters Hinrich Lehmann-Grube an die Seite.

Ursula Lehmann-Grube war eine feine und akribische Beobachterin und Reporterin von Personen und Gegebenheiten, von westdeutscher Irritation im ostdeutschen Alltag und als Ratgeberin ihres Mannes nah am Geschehen dessen, was Geschichte gemacht hat.

Unsere Heimatstadt Leipzig und ihre Bedeutung für die gesamtdeutsche Geschichte spielt also eine wichtige Rolle in diesem Buch – aber es ist kein Leipzig-Buch. Das Buch wird auf der Frankfurter Buchmesse im Herbst diesen Jahres vorgestellt werden.

Team Hitschfeld im Homeoffice

Auch in Pre-Corona-Zeiten haben wir nicht immer am Kickerlingsberg gesessen. Wir waren unterwegs, wir trafen uns in Meetings, wir besuchten unsere Mandanten bundesweit. Mit unseren Kollegen aus Mannheim, München und Berlin verabredeten wir uns im wöchentlichen Jour fixe oder beim Arbeiten im konkreten Projekt. Aber es gab immer die Homebase Kickerlingsberg.

Diese wird derzeit ausschließlich von Uwe und Katharina Hitschfeld besetzt.
Die anderen Kollegen sind im Homeoffice. Gut organisiert, sollte das kein Problem sein.
Eigentlich.
Die Realität ist häufig anders.
Der rasche Austausch mit dem Team „über den Flur hinweg“ oder „an der Kaffeemaschine“ – ein wesentliches Element von teaminterner Kommunikation – fehlt.
Spontanmeetings, bei denen man sich rasch die Meinung der KollegInnen einholt, sind durch unsere Telefon- und Videokonferenzen nicht wirklich zu ersetzen.

Uwe Hitschfeld merkt: Telefon- und Videokonferenzen sind super anstrengend. Insbesondere dann, wenn die Teilnehmer so reden wie im „normalen“ persönlichen Meeting.

Christoph Eichenseer betont, wie anstrengend 2 Stunden Videokonferenz sein können, wie wichtig es ist, andere Menschen zu treffen, mit ihnen zu reden, sich auszutauschen und übt noch, zwischen „privat“ und „beruflich“ zu trennen.

Katharina Hitschfeld wird ihre lange Skepsis gegen Online-Mediationen ablegen müssen. Sie hadert damit, die Gäste des monatlichen lunch clubs aller Voraussicht nach erst im Juni wieder einladen zu können, und pocht auf tägliche feste Routinen.

Steffi Klement wiederum hat zu Hause drei temporäre Arbeitsplätze eingerichtet. Sie teilt sich mit Mann und Sohn die Internetkapazitäten und sagt, dass ihr der persönliche Kontakt zu den Kollegen fehlt.

Lukas von Below testet alle Plattformanbieter und forciert den digitalen Austausch unter den Kollegen.

Fazit:
Wir üben noch. Und sicher werden wir nicht 1:1 zum Zustand vor der Krise zurückkehren. Manche Reise wird wegfallen, manches Meeting wird auch künftig im virtuellen Raum stattfinden. Der persönliche Kontakt jedoch ist für uns nicht ersetzbar.

Der PlatzHitsch: Auwald in Leipzig

Bürohund Pepe hat zwar mit Vorliebe Bürotätigkeiten für das Team Hitschfeld übernommen, aber seine wahre Leidenschaft als ausgebildeter Jagdhund lag natürlich vor allem bei Erkundungen und Stöberarbeiten im Wald.
Wie gut, dass wir das einmalige und wunderschöne Gebiet des Leipziger Auwaldes direkt vor der Haustür haben.

Für mich ist es, ob mit oder ohne Pepe, ein Ort der Ruhe, der Andacht, der Besinnung und des Gedankensammelns. Zahlreiche Wege für Spaziergänger, Radler, Botaniker, Vogelkundler – auch mancher Wasserweg – laden ein.

Für mich ist es ein Geschenk, inmitten einer wachsenden und zunehmend turbulent werdenden Großstadt, in eine vollkommen andere Welt abtauchen zu können, die eine Ausdehnung entlang der Flüsse von gut 30 Kilometern und eine Breite von zwei bis fünf Kilometern hat und eine Fläche von circa 2500 Hektar einnimmt. Dass sich der Wald dabei in überwiegend städtischem Eigentum befindet, ist ein zusätzlicher Punkt auf der Habenseite Leipzigs.

Als zwar nicht praktizierende jedoch ausgebildete Jägerin habe ich einen besonderen Blick auf den Zustand von Flora und Fauna. Die umfangreichen und sichtbaren Bewirtschaftungssmaßnahmen des Leipziger Stadtforstes interessieren mich deswegen noch einmal besonders.

Bei der zunehmend polarisierend geführten Diskussionen darum, was der Leipziger Auwald künftig sein soll und wie er daher jetzt zu bewirtschaften sei, wünsche ich mir eine Stadtverwaltung, die klarer und offensiver auftritt. Eine Stadtverwaltung, die erklärt und die Interpretation des beim Spaziergang (tatsächlich oder vermeintlich) Gesehenen einordnen hilft. Das gelingt bisher nicht ausreichend.

Und so sind Bürgerin und Fachfrau Katharina Hitschfeld auf Waldwegen häufig im Disput miteinander. Gut, dass sich unser Lieblingsrestaurant Münsters nicht weit entfernt davon befindet und bei der hitzigen Debatte zum Ablöschen bereit steht.

In diesen Tagen

Man muss auch mal Danke sagen können…

…zum Beispiel der deutschen Rentenversicherung.

Während sich unsere Gesellschaft in der „größten Krise seit dem zweiten Weltkrieg“ (A.Merkel u.v.A.) befindet, die Politik sich zu ungeahnter Einigkeit im Krisenmanagement aufrafft und Rettungsschirme riesigen Ausmaßes aufspannt (von denen sich heute niemand vorstellen mag, wer sie irgendwann später bezahlen soll); während Ausgangsbeschränkungen das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen bringen und Freiberufler, Künstler und Unternehmen verzweifelt um ihre schiere Existenz kämpfen, in dieser Zeit ist man dankbar für ein Zeichen der Normalität.

Ein solches Zeichen schickte uns die Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland am 3. April ins Haus. Sie kündigt -kein Witz- eine Betriebsprüfung an und bedankt sich -auch kein Witz- „für Ihre Unterstützung“.

Wir sind dankbar für dieses subtile Zeichen, dass es um unser Land doch nicht so schlimm zu stehen scheint, wie wir bisher dachten. Der Apparat arbeitet, unbeeindruckt der Lappalien, die angeblich in der Welt um uns herum geschehen.
Existenzangst, Sorge um die Arbeitsplätze, Lockdown und Pandemie?
Was schert es die deutsche Bürokratie!

Aus vollem Herzen sagen wir – wie es im Brief der Rentenversicherung so schön heisst:
„Wir bedanken uns für ihre Unterstützung!“

Frohe Ostern!

Liebe Geschäftspartner, liebe Freunde und Mitstreiter,

das Team Hitschfeld wünscht – auch und besonders – in diesen herausfordernden Wochen ein schönes Osterfest. Es wird anders als von uns allen gedacht und erhofft. Verschaffen Sie sich deshalb schöne Momente und sammeln Sie Ruhe und Kraft.