Roland König, COO Körber Medipak Systems AG: Änderungen funktionieren nicht ohne Kommunikation!

„Änderungen funktionieren nicht ohne Kommunikation!“

Roland König, COO Körber Medipak Systems AG, spricht in seinem LinkedIn-Artikel „Änderungen funktionieren nicht ohne Kommunikation!“ über die aktive, frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter in die Definition der anzugehenden Themen und die Erarbeitung von Lösungen bei Change-Prozessen. Wir bedanken uns für seine freundliche Rückmeldung.

Wählen ist erste BürgerInnenpflicht. Quelle: Nach Zahlen des Statistischen Landesamts Sachsen

Wählen ist erste BürgerInnenpflicht

Am Sonntag wird in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Die Wahl als grundlegendes Format der Bürgerbeteiligung liegt uns natürlich sehr am Herzen und es gibt wirklich keinen Grund nicht an ihr teilzunehmen.

Je höher die Wahlbeteiligung, desto besser bilden die gewählten Volksvertreter das Volk selbst ab. Und eine gute Abbildung des Wählerwillens hilft den Menschen, sich besser mit Politik und Regierung zu identifizieren, und bekämpft so die viel diskutierte Politikverdrossenheit.

Das gilt auch besonders in Sachsen: In Zeiten erstarkender rechtspopulistischer und undemokratischer Kräfte, einer sich verändernden Parteienlandschaft, neuer Koalitionskonstellationen und anstehender struktureller Veränderungen ist es wichtiger denn je, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Bei der Landtagswahl 2014 hat die Wahlbeteiligung einen traurigen Tiefpunkt von 49,2 % erreicht – das ist schlecht für alle und darf sich nicht wiederholen. In der Tat sieht es aber danach aus, als wäre dem Abwärtstrend der Wahlbeteiligung in Sachsen nun Einhalt geboten. Nach ermutigenden Zahlen bei der Bundestagswahl 2017 und den Kommunal- und Europawahlen 2019 darf man hoffen, dass sich auch bei dieser Landtagswahl mehr Sachsen zur Wahlurne begeben.

Bitte gehen Sie wählen, denn letztendlich gilt ja auch: Nur wer gewählt hat, darf meckern.

Ihr Team Hitschfeld

#Bielefeldmillion: Ein Kommentar

#Bielefeldmillion: Ein Kommentar

Die Bundes-SPD nähert sich dem einstelligen Bereich, das Vereinigte Königreich zerlegt sich konsequent selbst und der amerikanische Präsident kündigt transatlantische Freundschaften, weil man ihm eine Eis-Insel nicht verkaufen möchte. Dieser Tage kann man den Eindruck gewinnen, dass nichts mehr von Dauer ist, jedes noch so stabile System ins Wanken geraten kann, kein vermeintlicher Fakt vor dem Umsturz sicher ist.

Nun wird die nächste, bisher als unumstößlich geltende Wahrheit angefochten: Die Tatsache, dass Bielefeld nicht existiert. Mindestens seit 25 Jahren weiß man, dass diese Stadt nichts als ein Phantasiegespinnst ist. Doch die Verschwörungstheoretiker haben im Verborgenen ihre Kräfte gesammelt und sind heute selbstbewusster denn je: Die sog. „Stadt Bielefeld“ bietet nun eine Million Euro für einen Beweis, dass es Bielefeld nicht gibt. Schnelles Geld – oder wo ist da der Haken?

Denn dieser Beweis ist doch schnell gefunden: in der Philosophie. Schon René Descartes wusste: Cogito ergo sum, alles andere könnte ein bloßer Traum sein. Die erkenntnistheoretische Lehre des Solipsismus erkennt alle Gegenstände der Außenwelt als bloße Bewusstseinsinhalte des allein existenten eigenen Ichs. Bielefeld kann also gar nicht existieren, da außer dem eigenen Ich nichts existiert.

Wen diese stichfeste Argumentationskette noch nicht überzeugt, dem sei die Simulationshypothese des Philosophen Nick Bostrom nahegelegt. Dieser mutmaßt, dass unsere Realität nichts weiter ist, als eine Simulation im Computer einer vorangegangenen, fortschrittlichen Zivilisation. Am wissenschaftlichen Beweis seiner Hypothese wird gearbeitet. Die Bank of America sieht die Wahrscheinlichkeit, dass wir in einer Simulation leben bei 20–50%. Der CEO von Tesla und SpaceX, Elon Musk, ist sich noch sicherer: Er glaubt die Chance, dass wir nicht in einer Simulation leben, liegt bei 1 zu mehreren Milliarden. Alles spricht also dafür, dass unsere Welt – inklusive Bielefelds – nur im Computer existiert.

Die Frage bleibt also: Wo ist der Haken beim millionenschweren Angebot der „Stadt Bielefeld“? Ein Blick in die Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs offenbart, dass über die Gültigkeit der eingereichten Beweise ein Gremium der Bielefeld Marketing GmbH entscheidet, einer Tochter der Stadt Bielefeld. Hierin präsentiert sich einem dann auch das Paradox. Wie kann eine nicht-existente Stadt eine Gewinnerin küren, und noch viel wichtiger: von wem erhält diese anschließend ihre Million?

Es wird wohl also doch nichts mit dem schnellen Geld. Ist aber auch nicht schlimm, denn ebenso wenig wie Bielefeld existieren schließlich Geld und Dinge, für die man es ausgeben könnte.

Ganz real: Wir gratulieren der Stadt Bielefeld und den Köpfen hinter der #Bielefeldmillion zu dieser großartigen Idee und ihrer Umsetzung.

 

Lunch club mit Sachsens Staatsministerin Petra Köpping

Lunch club mit Sachsens Staatsministerin Petra Köpping

Die Sächsische Staatsministerin für Integration und Gleichstellung, Petra Köpping, war Gast im Lunch Club und hat einen engagierten, kenntnisreichen, empathischen und authentischen Vortrag gehalten. Integration ist eine Aufgabe, die sie wirklich bewegt und welche sie von der Arbeit für und mit Migranten ausgeweitet hat auf die Integration ostdeutscher Menschen und ostdeutscher Biographien in die gesamtdeutsche Lebenswirklichkeit. Natürlich haben all ihre Gespräche und Dialogformate und die Themen, welche sie dort aufgenommen und letztendlich in ihrem Buch „Integriert doch erst mal uns“ gebündelt hat, eine Rolle gespielt, ebenso ihre Kandidatur für den Vorsitz der Bundes-SPD.

Hitschfeld-Bauhaus im Bau: Nur keine Langeweile!

Nur keine Langeweile: Hitschfeld-Bauhaus im Bau

Wie können wir die Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigern?

Wie können wir Kreativität anregen?

Wie können wir den Teamgeist stärken?

Das sind Fragen, die wir uns immer wieder stellen. Und es ist nicht leicht, immer wieder gute Antworten darauf zu finden! Aber jetzt ist uns eine großartige Lösung eingefallen:

Gerade jetzt, als im Team die Erinnerungen an die Zeit der Fassadensanierung vor zwei Jahren zu verblassen drohten, man sich an denkmalgerechte Wiederherstellung des Hauses zu gewöhnen begann und der unverstellte Blick aus den Bürofenstern nichts besonderes mehr war, fanden wir, dass jetzt die Zeit für die Sanierung der Fenster gekommen sei. Auch gelingt es mit einem Gerüst, schnell einen neuen Akzent im gewohnten Straßenbild zu setzen. Wir sehen den Abenteuern, die uns nun bevorstehen, gefasst entgegen.

100 Jahre Bauhaus – nur keine Langeweile aufkommen lassen!